
«Hallelu-JO»! klingt als Jubelruf irgendwo zwischen dem alten Israel, den Schweizer Alpen und unserer schönen Stadt am Rhein. Ein grosses « JO! » wollen wir sagen und singen zu dieser Welt, zu dieser Stadt, zu diesen Menschen, die Gott liebt. Einstimmen wollen wir in die Vielfalt, die Gott schafft. Die urbane Jodelmesse „Hallelu-JO!“ ist eine Messe für Basel, die traditionelle Elemente des Jodelns mit christlicher Gottesdienstfeier verbindet. Sie steht für eine kreative, zeitgemässe Form von Spiritualität und kultureller Liturgie, wie sie in urbanen Räumen gern experimentell entwickelt wird – nicht zuletzt an Orten wie der Offenen Kirche Elisabethen (OKE) in Basel.
Im 2018 haben wir das «Hallelu-JO» für ein riesiges deutschschweizer Fernsehpublikum gefeiert. Die ursprüngliche Fassung der Messe wurde in alle deutschschweizer und Tessiner Haushalte übertragen und erreichte laut SRF-Rückmeldung rund 150 000 Zuschauer:innen, mit über 700 Anwesenden in der Kirche selbst. 2019 aus Anlass unseres 25. Geburtstags feierten wir die Messe mit der wilden und weisen US-Amerikanischen Theologin Nadia Boltz Weber. 2022 begingen wir – unter Pandemiebedingungen – mit ihr Monikas Abschied und 2023 feierten wir Annes Installation.
Die Musik nimmt Bezug auf die Gesänge und Rufe der Hirt*innen und Bäuer*innen der Alpen und auf die Klänge des Klein- und Grossbasel: Hymnisch, lyrisch, rhythmisch, tänzerisch, alpin-urban! Komponiert hat die Musik «s‘Echo vo dr Feldbergstrooss» (Thomas Maria Reck und Dina Joost) und getextet haben Monika Hungerbühler und Frank Lorenz. Weiter wirkt mit ein Ensemble aus Ehemaligen der Basler Knabenkantorei («Brothers of Take that B.O.T.T.»), ein kleines Ensemble aus Handorgel, Bassgeige und Percussion und ein kleiner Chor.