Geschichten und Musik am Lebensende
Mittwoch, 28. Oktober, 19.30 Uhr
Donnerstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr
Für sein vielfach beachtetes Kunstprojekt „Letzte Lieder“ besucht Stefan Weiller Menschen in ihrer letzten Lebensphase – in Hospizen, Tageshospizen, auf Palliativstationen, in Pflegeeinrichtungen oder zu Hause. Ausgangspunkt jeder Begegnung ist eine ebenso einfache wie berührende Frage: „Von welchem Lied werden Sie am Ende Ihres Lebens sagen: Das war mein Lied?“
Aus den Antworten entstehen Geschichten über weit mehr als Musik. Sie erzählen von Erinnerungen, Hoffnungen, Abschieden, Humor und Liebe – und vor allem vom Leben am Ende des Lebens.
Mit grosser Sensibilität und feinem Humor verbindet Stefan Weiller diese Begegnungen zu einem aussergewöhnlichen Live-Programm. Seine Erzählungen lassen Bilder entstehen, regen zum Nachdenken an und eröffnen einen ungewohnten, oft überraschend heiteren Blick auf das Sterben. Dabei entwickelt sich „Letzte Lieder“ ständig weiter, denn die Bedingungen des Sterbens verändern sich – und mit ihnen die Geschichten, die erzählt werden.
Das Ergebnis ist ein bewegender, heiter-melancholischer Abend, der berührt, inspiriert und die Frage stellt, was am Ende wirklich zählt. Das Programm richtet sich gleichermassen an Fachpublikum aus Hospiz-, Pflege- und Palliativarbeit wie an alle Interessierten, die sich den Themen Leben, Sterben und Musik auf eine tiefgründige und zugleich unterhaltsame Weise nähern möchten. Mehr Infos unter www.stefan-weiller.de/letztelieder. Eintritt frei, Kollekte.